Servatius kirche

Die Pfarrkirche hat eine lange Geschichte. Lieshout ist eine fränkische Domäne, die um 700 gegründet wurde. Zu dieser Zeit muss es eine einfache Holzkapelle gegeben haben. Im elften Jahrhundert wurde eine Steinkirche gebaut. Reste davon sind noch in 't Hof zu sehen. In der Mitte des zwölften Jahrhunderts schenkten die Besitzer der Domäne Lieshout dem Heiligen Servatius in Maastricht vier Höfe. Diesem Geschenk verdankt die Kirche zweifelsohne ihren Schutzheiligen.

Die heutige Kirche, bereits die sechste seit der ersten Kapelle, sta…

Die Pfarrkirche hat eine lange Geschichte. Lieshout ist eine fränkische Domäne, die um 700 gegründet wurde. Zu dieser Zeit muss es eine einfache Holzkapelle gegeben haben. Im elften Jahrhundert wurde eine Steinkirche gebaut. Reste davon sind noch in 't Hof zu sehen. In der Mitte des zwölften Jahrhunderts schenkten die Besitzer der Domäne Lieshout dem Heiligen Servatius in Maastricht vier Höfe. Diesem Geschenk verdankt die Kirche zweifelsohne ihren Schutzheiligen.

Die heutige Kirche, bereits die sechste seit der ersten Kapelle, stammt aus dem Jahr 1962 und wurde an der historischen Stelle errichtet, an der früher das geschlossene Ribbiushaus stand. Auch die neue Kirche ist vollständig von dem breiten alten Burggraben umgeben, der erhalten blieb.  Der Pastor dieser Kirche war Pastor Schoenmakers. Am 15. Oktober 1961 wurde der erste Stein gelegt. Wenn man eine kurze Beschreibung der Kirche geben sollte, könnte man sie als "Gottesburg" bezeichnen, weil sie einer Festung mit turmartigen Anbauten ähnelt und weil sie vollständig von dem breiten alten Graben umgeben ist. Die Hauptlinien sind nüchtern und streng. Die Wände sind in verschiedenen Schattierungen von farbigen Ziegeln hochgezogen. Die Ziegelsteine sind schief aufgereiht. Der Haupteingang ist auf beiden Seiten mit Buntglas umrahmt. Die Konstruktion ist so ausgelegt, dass die Decke von einem auskragenden Stahldach abgehängt ist. So ist ein großer quadratischer Raum entstanden, ohne störende Säulen, die den Blick auf den Altar versperren könnten. Die akustischen Eigenschaften erwiesen sich als hervorragend. Der Fußboden ist ein "Kieselstein in Beton"-Boden, der sehr gut in Kombination mit dem Mauerwerk funktioniert. Der Altar ist auf einer Höhe aufgestellt und besteht aus einem Fuß der Skulptur mit dem Altarblatt, das nicht weniger als 3,5 Tonnen wiegt. Die Skulptur auf dem Altarsockel stellt das wundertätige Brot und den Fisch, den Manna-Regen und die Hochzeit von Kana dar. Der Goldschmied H. van den Thillard entwarf das Kreuz, die Kerzenständer und den Tabernakel. Unter dem Altar wurde Marmor verlegt, das einzige Material aus der alten Kirche. Die neue Kirche kostete insgesamt 502.000 Gulden. 

Besondere Aufmerksamkeit wurde der Orgel gewidmet: Floris van der Putt war zu dieser Zeit Pfarrer in Lieshout. Er war ein sehr begabter Komponist. Sicherlich werden spannende Geschichten über die Kirche erzählt, aber das gilt auch für die Geistlichen, die einst die Gemeinde regierten. An was erinnern Sie sich über den Priester? Denken Sie zum Beispiel an den Bauvikar, mit dem alles begann, Herrn C. Schoenmakers. Oder der Pfarrer Floris van der Putt, der im Februar 1965 installiert wurde und seitdem die Heilige Messe in der Servatiuskirche betreut. Van der Putt war ein ehemaliger Musiklehrer am Kleinen Seminar Beekvliet in Sint Michielsgestel. Aus dem Piusalmanak geht hervor, dass er in Lieshout bei seinen seelsorgerischen Aufgaben von Kaplan A.J.J. van Erp unterstützt wurde.

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