Notkirche Ommel
Ein ehemaliges Lagerhaus des Bauernverbandes, das in eine „Notkirche“ umgewandelt wurde. Das Gebäude diente zwischen 1945 und 1963 als Kirche. In dem Gebäude (heute ein Privathaus) sind noch originale Elemente der Notkirche zu finden, wie zum Beispiel der Beichtstuhl. Unter Denkmalschutz.
Während der Befreiungskämpfe im Jahr 1944 wurde die alte Kirche von Ommel, die auf dem heutigen Platz stand, so stark beschossen, dass sich ein Wiederaufbau nicht mehr lohnte. Das Café Eijsbouts wurde daraufhin vorübergehend als Kirche genutzt.
Die Marienstatue (selbst ein nationales Denkmal) hatte glücklicherweise überlebt, da Pfarrer Vogels die Wunderstatue auf seiner Flucht nach Deurne mitgenommen hatte.
In Ommel gab es auch ein Lagerhaus des B…
Ein ehemaliges Lagerhaus des Bauernverbandes, das in eine „Notkirche“ umgewandelt wurde. Das Gebäude diente zwischen 1945 und 1963 als Kirche. In dem Gebäude (heute ein Privathaus) sind noch originale Elemente der Notkirche zu finden, wie zum Beispiel der Beichtstuhl. Unter Denkmalschutz.
Während der Befreiungskämpfe im Jahr 1944 wurde die alte Kirche von Ommel, die auf dem heutigen Platz stand, so stark beschossen, dass sich ein Wiederaufbau nicht mehr lohnte. Das Café Eijsbouts wurde daraufhin vorübergehend als Kirche genutzt.
Die Marienstatue (selbst ein nationales Denkmal) hatte glücklicherweise überlebt, da Pfarrer Vogels die Wunderstatue auf seiner Flucht nach Deurne mitgenommen hatte.
In Ommel gab es auch ein Lagerhaus des Bauernverbands, das 1925 erbaut worden war. Mit den abgetragenen Steinen der alten Kirche wurde das Gebäude des Bauernverbands in diese schöne Notkirche verwandelt. Die Schwestern aus Boerdonk fühlten sich in dieser mit Stroh gedeckten kleinen Kirche noch mehr als Missionsschwestern. Ende April 1947 wurde die Notkirche geweiht. Der Andrang war so groß, dass die Menschen oft draußen stehen mussten.
Eine Bedingung für die Erteilung der Baugenehmigung war, dass das Gebäude bei der Inbetriebnahme einer neuen Kirche in seinen ursprünglichen Zustand zurückversetzt werden musste. Dies ist jedoch nie geschehen. Bis heute sieht es noch immer aus wie die damalige Notkirche. Heutzutage ist es ein Wohnhaus und Bed & Breakfast, und an diesem Ort kann sogar geheiratet werden.
Das Gebäude diente zwischen 1945 und 1963 als Kirche.
Wusstest du, dass
die „Notkirche“ eigentlich in ihren ursprünglichen Zustand zurückversetzt werden sollte, sobald die neue Kirche von Ommel in Betrieb genommen wurde? Dies ist jedoch nie geschehen, und das Gebäude sieht immer noch aus wie die Notkirche von damals.
Praktische Informationen
- Die Notkirche wird heute als Wohnhaus und Bed & Breakfast genutzt und ist daher nicht frei zugänglich.
- Der heutige Name lautet „Ons Witte Kerkje“.