Accretio

Im Jahr 2004 enthüllte die damalige Kommissarin der Königin, Frau Maij-Weggen, das Kunstwerk am Bavaria-Kreisel. Die offizielle Bezeichnung "Accretio", was so viel bedeutet wie "ineinander übergehen und verschmelzen", wird von den Einwohnern von Laarbeek kaum verwendet. Viele sehen darin einen Bierflaschenverschluss oder Kronkorken.

Der Künstler Ron van de Ven sagt: "Aus verschiedenen Gründen fand ich es notwendig, die starre Form des gebogenen Balkens zu unterbrechen, damit das Ganze spielerischer wird. Erst als die Dellen in der Form an der richtigen Stelle waren, sah ich die Ähnlichkeit mit einem Kronkorken. Das hat sich also eigentlich spontan ergeben. Dass es gut passte, weil einer der Kunden die Bavaria-Brauerei war, ist Zufall.

Auftraggeber waren neben Bayer…

Im Jahr 2004 enthüllte die damalige Kommissarin der Königin, Frau Maij-Weggen, das Kunstwerk am Bavaria-Kreisel. Die offizielle Bezeichnung "Accretio", was so viel bedeutet wie "ineinander übergehen und verschmelzen", wird von den Einwohnern von Laarbeek kaum verwendet. Viele sehen darin einen Bierflaschenverschluss oder Kronkorken.

Der Künstler Ron van de Ven sagt: "Aus verschiedenen Gründen fand ich es notwendig, die starre Form des gebogenen Balkens zu unterbrechen, damit das Ganze spielerischer wird. Erst als die Dellen in der Form an der richtigen Stelle waren, sah ich die Ähnlichkeit mit einem Kronkorken. Das hat sich also eigentlich spontan ergeben. Dass es gut passte, weil einer der Kunden die Bavaria-Brauerei war, ist Zufall.

Auftraggeber waren neben Bayern auch die Gemeinde Laarbeek und die Provinz Noord-Brabant. Ron van de Ven kam als Künstler ins Spiel, weil er Mitglied einer Gruppe von Brabanter Künstlern war. In dieser Gruppe waren mehrere Personen an der Beratung von Gemeinden beim Kauf von Kunst beteiligt. Aus der großen Gruppe der Künstler wurden vier ausgewählt, die eine Entwurfsskizze einreichen durften. Aus diesen wurde die Auswahl getroffen. Ron hat schon viele Kunstwerke geschaffen, die in Brabant einen Platz bekommen haben. "Aber ich bin erst 62, ich kann noch viele machen", lacht Ron.

Dynamisch
"Das Kunstwerk liegt an einem Kreisverkehr, so dass man morgens eine andere Seite des Kunstwerks sieht als abends, wenn man zurückfährt. Ich denke, es ist wichtig, dass das Bild anders ist als auf dem Weg nach draußen. Tatsächlich ist es mein Ziel, dass die Skulptur jedes Mal, wenn man sie aus verschiedenen Blickwinkeln betrachtet, zu einer anderen Erfahrung wird. Der Ort, an dem die Skulptur aufgestellt wird, bestimmt die Form der Skulptur. Ron sagt: "Das Hauptquartier von Bavaria ragt wie ein Monolith aus dem Wasser und bildet eine geschlossene Einheit. Wenn ich eine geschlossene Form auf diesen Kreisverkehr stelle, werde ich von der Größe her immer gegenüber dem Bavaria-Komplex verlieren. Ich muss also ein Zugeständnis machen; meine Form wird offen sein. Sie muss aber auch dem anderen Auftraggeber, der Gemeinde und der Provinz, gerecht werden. In meinem Entwurf bin ich daher von einem quadratischen Pfahl ausgegangen, der die vier fusionierten Gemeinden repräsentiert. Dieser vertikale Stamm entwickelt sich dann und geht seinen eigenen Weg in einer dynamischen großen Geste, vielleicht fast zu groß für seinen eigenen Stamm." Die bereits besprochenen Einbuchtungen in der Form geben der Form einen gewissen Rhythmus. Das schnelle Wachstum der vier Gemeinden zusammen wird etwas gebremst durch die Dellen, die auch als Probleme gesehen werden können, die beim Zusammenschluss der Gemeinden entstehen.

Bamboo
Ursprünglich war geplant, auf dem Hügel des Kreisverkehrs Bambus zu pflanzen, etwa 1,5 Meter hoch. Es wäre eine Anspielung auf Gerste, einem der Rohstoffe für Bier. Ron schaffte es jedoch, dies zu verhindern, indem er dem Komitee, das darüber entschied, zwei Entwürfe zeigte. Eine mit dem hohen Bambus drum herum und eine mit Gras als Bepflanzung. Der letztgenannte Entwurf war auch für das Komitee der beste Entwurf und deshalb steht das Kunstwerk jetzt auf einem Grashügel. "Sonst hätte ich ihn höher machen müssen, so dass er über dem Bambus gestanden hätte, und das hat konstruktiv und optisch eine Menge Nachteile", erklärt Ron. Die Zahl '4', die von einigen gesehen wurde, wenn sie sich der Skulptur von Aarle-Rixtel aus näherten, wurde von Ron noch nicht bemerkt und war nicht beabsichtigt, sondern ein Zufall.

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