Dieser Stolperstein vor dem ehemaligen Bürgermeisterhaus wurde anlässlich des Kinostarts des Films „De Burgemeestersmoord“ vor dem Haus aufgestellt. Die Aufstellung erfolgte am 15. August 2024, 80 Jahre nach der Ermordung des ehemaligen Bürgermeisters Wijnen.

Wenn Sie vor dem Haus stehen, schauen Sie bitte auf den Bürgersteig, unter das erste Fenster links neben der Tür. 

In der Nacht vom 14. auf den 15. August 1944 wurden die Bürgermeister Willem Wijnen (…

Dieser Stolperstein vor dem ehemaligen Bürgermeisterhaus wurde anlässlich des Kinostarts des Films „De Burgemeestersmoord“ vor dem Haus aufgestellt. Die Aufstellung erfolgte am 15. August 2024, 80 Jahre nach der Ermordung des ehemaligen Bürgermeisters Wijnen.

Wenn Sie vor dem Haus stehen, schauen Sie bitte auf den Bürgersteig, unter das erste Fenster links neben der Tür. 

In der Nacht vom 14. auf den 15. August 1944 wurden die Bürgermeister Willem Wijnen (Asten) und Piet Smulders (Someren) von einem Sonderkommando der germanischen SS aus dem Bett geholt. Die Bürgermeister hatten sich zuvor geweigert, in ihren Gemeinden „Freiwillige“ für den Arbeitseinsatz in Deutschland oder für den Bau des Atlantikwalls an der Küste zu benennen. „Das dient keinem niederländischen Interesse“, hatten sie mit ihren Kollegen im Bürgermeisterkreis Geldrop vereinbart. Zunächst verhafteten die Deutschen die beiden Bürgermeister, um Gruppen von Zwangsarbeitern aus Asten und Someren anzuführen, die in Zeeland Pfähle setzen sollten. Zurück auf ihrem Posten glaubten sie, in Sicherheit zu sein.

Als der Untergrund in Gemert einige Landwächter hinrichtete, wurden Willem Wijnen und Piet Smulders im Rahmen der Aktion Silbertanne erneut festgenommen, entführt und auf dem stillen Kanaaldijk-Zuid in Someren feige ermordet. Das dritte Entführungsopfer, Frans Eijsbouts aus Someren, überlebte den Anschlag. Auf der Grundlage seiner Zeugenaussage wurden die Täter nach dem Krieg vor Gericht gestellt. Die anderen unwilligen Bürgermeister wurden ebenfalls verhaftet und starben nach grausamen Entbehrungen in Konzentrationslagern. Auf Höhe des Tatorts steht entlang der Nebenstraße Someren-Eind-Sluis XIII ein Denkmal, das an die Silbertanne-Morde erinnert.

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