Der Seniorenverein Beek en Donk veranstaltet einen Kunstvortrag über Franz Liszt.

Der Vortrag findet im Gemeindezentrum statt und wird von Boudewijn Hopman gehalten.

Franz Liszt wurde in Raiding (Ungarn) geboren. Sein großes musikalisches Talent zeigte sich bereits im Alter von sechs…

Der Seniorenverein Beek en Donk veranstaltet einen Kunstvortrag über Franz Liszt.

Der Vortrag findet im Gemeindezentrum statt und wird von Boudewijn Hopman gehalten.

Franz Liszt wurde in Raiding (Ungarn) geboren. Sein großes musikalisches Talent zeigte sich bereits im Alter von sechs Jahren. Mit neun Jahren gab er sein erstes Konzert in Ödenburg, das ein großer Erfolg war. 1823 zog die Familie nach Paris. Franz wurde aufgrund seiner ausländischen Herkunft nicht am Konservatorium aufgenommen. Man vermutet, dass der Direktor des Konservatoriums, Luigi Cherubini, Wunderkinder nicht mochte. Als Pianist kann er daher weitgehend als Autodidakt gelten. 1827 starb sein Vater Adam. Dies war ein schwerer Schlag für Franz. Auch seine gescheiterte Beziehung mit Caroline de Saint-Cricq verschlimmerte die Situation. Er litt bald unter Depressionen. Er vertiefte sich in Literatur und Religion, was seine späteren Kompositionen tiefgreifend beeinflusste. Mit dem Ausbruch der Französischen Revolution von 1830 kam es zu einem Wendepunkt in seinem Leben. Er stürzte sich mit voller Hingabe wieder in die Musik, als wäre er vom Donnern der Kanonen aufgeschreckt worden.

Liszt hatte eine Liaison mit der Schriftstellerin Marie Catherine Sophie de Flavigny, Gräfin d’Agoult. Sie hatten zwei Töchter, darunter Cosima, die Richard Wagner heiratete. Franz Liszts Beziehung zu Marie d’Agoult endete, unter anderem aufgrund seiner häufigen, langen Abwesenheiten und seines offenen Flirtens mit anderen Frauen. 1840 trat er in Königsberg auf und erhielt die Ehrendoktorwürde der Universität. Er gab auch ein Konzert für die russische Zarin. Zwischen 1842 und 1848 bereiste Liszt Europa und besuchte Russland, Spanien, Portugal und die Türkei. 1848 ließ er sich in Weimar nieder, wo er als Dirigent und Komponist tätig war. 1859 wurde er von Kaiser Franz Joseph I. von Österreich geadelt, nutzte diesen Adelstitel jedoch nie. Er starb 1886 in Bayreuth im Alter von 74 Jahren.

Liszt war einer der größten Klaviervirtuosen aller Zeiten und wurde maßgeblich von der Musik Paganinis, Chopins und Berlioz' beeinflusst. Liszt und Wagner verband eine enge Freundschaft; sie waren Zeitgenossen und Komponisten, und durch Wagners Heirat mit Liszts jüngster Tochter Cosima wurde er Liszts Schwiegersohn. Auf dem Programm stehen heute Nachmittag: Ave Verum, Declamatorium; Der Traurige Mönch, Der Totentanz, Klavierkonzert Nr. 1 und Ungarische Rhapsodie Nr. 2. Sie erhalten die Texte; bitte denken Sie an Ihre Lesebrille! Die Kosten betragen [Betrag einfügen] inklusive Kaffee/Tee. Bitte melden Sie sich über die Website des Seniorenvereins Beek en Donk an.

Wann

  • Donnerstag, 10. september 2026 von 14:00 bis 16:00

Preise

  • Mitglieder 5,00 €
  • Nicht-Mitglieder 6,50 €
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