De Waag (Waage)
An der Stelle, an der heute das Gebäude „De Waag“ steht, befand sich bis ins 19. Jahrhundert ein Wohnhaus, das über Generationen hinweg von den Familien Meulendijk und später Van der Sanden bewohnt wurde. Nachdem es fünfzehn Jahre lang leer stand, wurde es 1859 abgerissen und das Grundstück an die Familie Leenen verkauft. Das Gelände wurde danach vor allem als Obstgarten genutzt. Im Jahr 1932 erhielt das Grundstück eine neue Bestimmung, als Toon Sengers und seine Frau Bertha Hilverda es kauften. Toon war der Enkel des Ehepaars Sengers, das das gleichnamige Hotel am Markt betrieb. Sengers ließ an der Emmastraat ein neues Wohnhaus mit Café-Restaurant errichten. Das Ehepaar Sengers bezog die Wohnung über dem Café.
Das Café erhielt den N…
An der Stelle, an der heute das Gebäude „De Waag“ steht, befand sich bis ins 19. Jahrhundert ein Wohnhaus, das über Generationen hinweg von den Familien Meulendijk und später Van der Sanden bewohnt wurde. Nachdem es fünfzehn Jahre lang leer stand, wurde es 1859 abgerissen und das Grundstück an die Familie Leenen verkauft. Das Gelände wurde danach vor allem als Obstgarten genutzt. Im Jahr 1932 erhielt das Grundstück eine neue Bestimmung, als Toon Sengers und seine Frau Bertha Hilverda es kauften. Toon war der Enkel des Ehepaars Sengers, das das gleichnamige Hotel am Markt betrieb. Sengers ließ an der Emmastraat ein neues Wohnhaus mit Café-Restaurant errichten. Das Ehepaar Sengers bezog die Wohnung über dem Café.
Das Café erhielt den Namen „De Waag“, eine Anspielung auf die ehemalige Schweinewaage ein paar Häuser weiter. Dort hieß die Emmastraat früher auch „Varkensstraat“. Das Buntglasfenster über dem Eingang des Cafés – mit dem Namen „DE WAAG“ in charakteristischen Buchstaben – erinnert noch heute an diese Zeit.
Seit dem Umbau im Jahr 2004 wird das Gebäude als Wohnhaus genutzt. Es steht unter Denkmalschutz und ist aufgrund seines markanten Baustils und seiner historischen Funktion von Bedeutung.