Grosses Wohnhaus
Dieses Gebäude an der heutigen Prins-Bernhardstraat (früher Tramstraat und davor Ommelscheweg) ist eines der ältesten und charakteristischsten Gebäude von Asten. Es wurde um 1750 erbaut und hatte im Laufe der Jahrhunderte unterschiedliche Funktionen, oft in Verbindung mit dem Gebäude um die Ecke an der Burg-Frenckenstraat 2, das sich im Besitz desselben Eigentümers befand.
Zu Beginn des 19. Jahrhunderts richtete der aus Deutschland stammende David Horn dort eine Baumwollspinnerei ein, eine frühe Form der Industrie in Asten. Die Baumwollspinnerei blieb bis 1856 in Betrieb, stand danach jedoch über 20 Jahre lang leer. David selbst wohnte lange Zeit in dem Gebäude an der Burg. Frenckenstraat 47, schräg gegenüber.
Im Jahr 1879 ging das Gebäude in…
Dieses Gebäude an der heutigen Prins-Bernhardstraat (früher Tramstraat und davor Ommelscheweg) ist eines der ältesten und charakteristischsten Gebäude von Asten. Es wurde um 1750 erbaut und hatte im Laufe der Jahrhunderte unterschiedliche Funktionen, oft in Verbindung mit dem Gebäude um die Ecke an der Burg-Frenckenstraat 2, das sich im Besitz desselben Eigentümers befand.
Zu Beginn des 19. Jahrhunderts richtete der aus Deutschland stammende David Horn dort eine Baumwollspinnerei ein, eine frühe Form der Industrie in Asten. Die Baumwollspinnerei blieb bis 1856 in Betrieb, stand danach jedoch über 20 Jahre lang leer. David selbst wohnte lange Zeit in dem Gebäude an der Burg. Frenckenstraat 47, schräg gegenüber.
Im Jahr 1879 ging das Gebäude in den Besitz der Familie Leenen über, die dort einen regen Handel mit Steinkohle, Zigarren, Tabak, Kolonialwaren und Gemüse betrieb. Leenen verkaufte seine Waren bis nach Schottland. Der hohe Turm neben dem Gebäude – ein Überrest der alten Spinnerei – wird zum Trocknen von Gemüse genutzt. Der Überlieferung zufolge wurden dabei auch Schulkinder zur Arbeit herangezogen.
Im 20. Jahrhundert wird das Gebäude aufgeteilt. In der Burg. Frenckenstraat 2 lässt sich Dr. Schellekens mit seiner Praxis nieder. Der nördliche Teil am Platz wird unter dem Namen „In ’t Eeuwig Leven“ – benannt nach einem Teil von De Groote Peel – als Restaurant genutzt. Der Platz, auf dem früher eine Dorfpumpe stand, ist danach benannt. Das Gebäude steht unter Denkmalschutz.