St. Antonius van Padua-Kirche
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Römisch-katholische Kirche St. Antonius von Padua
Die Kirche wurde in weniger als einem Jahr erbaut. Die Bewohner des Weilers Heusden wünschten sich sehnlichst eine eigene Kirche. Deshalb beschloss man, einen Laden zu gründen. Die Einnahmen aus diesem Laden sollten für die Errichtung der Schule und der Kirche verwendet werden.
Die Bewohner des Weilers Heusden hatten schon lange auf eine eigene Kirche gehofft und darum gebeten. Man hatte beschlossen, einen „Genossenschaftsladen“ zu gründen: Die treibende Kraft war Herr L. Koppens. Die Erlöse dieser Organisation sollten für die Gründung einer Schule und einer Kirche verwendet werden.
Die Schule war im September 1919 fertigg…
Römisch-katholische Kirche St. Antonius von Padua
Die Kirche wurde in weniger als einem Jahr erbaut. Die Bewohner des Weilers Heusden wünschten sich sehnlichst eine eigene Kirche. Deshalb beschloss man, einen Laden zu gründen. Die Einnahmen aus diesem Laden sollten für die Errichtung der Schule und der Kirche verwendet werden.
Die Bewohner des Weilers Heusden hatten schon lange auf eine eigene Kirche gehofft und darum gebeten. Man hatte beschlossen, einen „Genossenschaftsladen“ zu gründen: Die treibende Kraft war Herr L. Koppens. Die Erlöse dieser Organisation sollten für die Gründung einer Schule und einer Kirche verwendet werden.
Die Schule war im September 1919 fertiggestellt worden. Von diesem Zeitpunkt an wurde das Fehlen einer Kirche immer dringlicher. Mit großer Freude wurde am 13. Dezember 1920 die Ernennung von Pfarrer Arnold bekannt gegeben. Dieser Kaplan in Asten wurde vom Bischof von Den Bosch, Mgr. A. Diepen, zum Baupfarrer der neu zu gründenden Pfarrei Heusden ernannt. Am 12. Dezember 1920 wurde die Gründungsurkunde in der Kirche von Asten in allen Heiligen Messen verlesen.
Der Titel der neuen Kirche lautet „St. Antonius von Padua“. Die Grenze zur Pfarrei Asten bildet der Fluss Kleine Aa. Die Kirche erhielt ihren Platz neben der römisch-katholischen Schule. Zwei Architekten hatten sich beworben. Den Auftrag erhielt Vorstermans aus Oss.
Am Dienstag, dem 4. Januar 1921, wurde mit den Arbeiten begonnen. Die Bauern sollten die Erdarbeiten durchführen. Dies geschah mit Pferd und Karren. Zu diesem Zweck wurde Heusden in vier Bezirke aufgeteilt, was insgesamt 61 Karren ergab. Danach folgte das Maurerwerk. Damit begann man am Montag, dem 7. März.
Zunächst wurde das Pfarrhaus gebaut, da es an ausreichend Steinen mangelte. Pfarrer Arnold wartete mit dem Kauf von Steinen für die Kirche bis Mitte Mai: „Dann sind die Steine nämlich viel billiger“, schreibt er in seinen Notizen. Am Montag, dem 14. März, wurde der Beton für das Fundament der Kirche gegossen. Alles verlief reibungslos, und während der gesamten Bauzeit herrschte herrliches Wetter.
Unglaublich schnell wurden die Kirche und der Friedhof am Mittwoch, dem 26. Oktober 1921, von Pfarrer Arnold geweiht. Die erste Heilige Messe fand am Tag danach, dem 27. Oktober, um 9.00 Uhr statt. Es war ein großes Fest.
Mehrmals im Jahr findet in dieser wunderschönen Kirche ein Konzert statt.