Das Gebäude an der Julianastraat 1, heute ein Café, blickt auf eine lange Geschichte zurück. Bereits 1610 taucht es in Archivunterlagen auf. Im Jahr 1820 wurde es wieder aufgebaut, und um 1900 erhielt es seine charakteristischen Fassadenverzierungen. Im 19. Jahrhundert betrieb Hendrikus Schellings dort eine Gaststätte, woraufhin seine Tochter Tonna Schellings 1894 ein vornehmes Geschäft für Kolonialwaren eröffnete. Das Geschäft war als Laden für die gehobene Gesellschaft bekannt, im Gegensatz zum Arbeitergeschäft von De Bruijn auf der anderen Seite des Koningsplein.

Im Jahr 1921 übernahm die Nichte Rica Leenen das Geschäft, gefolgt von Willem van Horssen im Jahr 1936. Er richtete dort eine Bäckerei, einen Eierexport sowie einen Großhandel für Lebensmittel und Haushaltswaren ein. Die hintere Hälfte des Gebäudes wurde von der Familie Leenen bewohnt und beherbergte Stallungen und ein Lager.

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Das Gebäude an der Julianastraat 1, heute ein Café, blickt auf eine lange Geschichte zurück. Bereits 1610 taucht es in Archivunterlagen auf. Im Jahr 1820 wurde es wieder aufgebaut, und um 1900 erhielt es seine charakteristischen Fassadenverzierungen. Im 19. Jahrhundert betrieb Hendrikus Schellings dort eine Gaststätte, woraufhin seine Tochter Tonna Schellings 1894 ein vornehmes Geschäft für Kolonialwaren eröffnete. Das Geschäft war als Laden für die gehobene Gesellschaft bekannt, im Gegensatz zum Arbeitergeschäft von De Bruijn auf der anderen Seite des Koningsplein.

Im Jahr 1921 übernahm die Nichte Rica Leenen das Geschäft, gefolgt von Willem van Horssen im Jahr 1936. Er richtete dort eine Bäckerei, einen Eierexport sowie einen Großhandel für Lebensmittel und Haushaltswaren ein. Die hintere Hälfte des Gebäudes wurde von der Familie Leenen bewohnt und beherbergte Stallungen und ein Lager.

Architektonisch erhielt das Gebäude um 1900 seine charakteristischen Fassadenverzierungen. Nach Kriegsschäden im Jahr 1946 folgten verschiedene Umbauten, bis das Gebäude 1988 in ein Café umgewandelt wurde. Zunächst als „Pallieter“, später als „D’n Engel“. Das Gebäude steht unter Denkmalschutz.

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