Blick in die Vergangenheit
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Meijelseweg, hoek Peelsweweg
5725 RW Asten-Heusden Route planen bis Blick in die Vergangenheit
Els Haasen schuf dieses Kunstwerk im Jahr 2026 als Erinnerung an ein Dorf, das nie entstanden ist. Es ist ein Werk, das einem sowohl emotional und durch Wiedererkennung nahekommt als auch buchstäblich mit diesem Ort verwoben ist. Verständlich und nachvollziehbar für jeden Passanten, vom zufälligen Spaziergänger bis zum ehemaligen Dorfbewohner. Es lotet die Grenze zwischen Abstraktion und Figuration aus.
Die Form besteht aus zwei Cortenstahlplatten, die in einem Winkel von 90° zueinander angeordnet sind. Das Material Cortenstahl wurde bewusst aufgrund seiner natürlichen, warmen Ausstrahlung gewählt, die verwittert wirkt – alt, aber kraftvoll. Es fügt sich perfekt in die Umgebung ein und ist zugleich unzerstörbar und langlebig. Diese Konstruktion bietet nicht nur Stabilität und Vandalismusbeständigkeit, sondern symbolisiert auch die zweiseitige Geschichte dieses Ortes.
Die eine Sei…
Els Haasen schuf dieses Kunstwerk im Jahr 2026 als Erinnerung an ein Dorf, das nie entstanden ist. Es ist ein Werk, das einem sowohl emotional und durch Wiedererkennung nahekommt als auch buchstäblich mit diesem Ort verwoben ist. Verständlich und nachvollziehbar für jeden Passanten, vom zufälligen Spaziergänger bis zum ehemaligen Dorfbewohner. Es lotet die Grenze zwischen Abstraktion und Figuration aus.
Die Form besteht aus zwei Cortenstahlplatten, die in einem Winkel von 90° zueinander angeordnet sind. Das Material Cortenstahl wurde bewusst aufgrund seiner natürlichen, warmen Ausstrahlung gewählt, die verwittert wirkt – alt, aber kraftvoll. Es fügt sich perfekt in die Umgebung ein und ist zugleich unzerstörbar und langlebig. Diese Konstruktion bietet nicht nur Stabilität und Vandalismusbeständigkeit, sondern symbolisiert auch die zweiseitige Geschichte dieses Ortes.
Die eine Seite verkörpert den verlorenen Traum: Willemsveen, das Dorf, das nie entstanden ist. Dies wird durch Worte verdeutlicht, die dieses Gefühl vermitteln. Die andere Seite bezieht sich eher auf die Bewohner, die Bauernfamilien, die harte Arbeit und das mühsame Leben in diesem Sumpfgebiet. Darin ist das charakteristische typografische Namensschild der Schule integriert, wobei die Buchstaben „Kardinaal Mindszentyschool“ als greifbares Element der Erinnerung exakt nachgezeichnet wurden.
Eine Informationstafel erzählt die Geschichte von Willemsveen und ist damit eine Hommage an das, was hätte sein können.
Die Ecke, in der die beiden Platten stehen, schafft einen gemeinsamen Blick auf die Stelle, an der früher die Schule stand – eine visuelle Erinnerung an die Vergangenheit. Die gesamte Form ruht teilweise versenkt im Boden, ein typisches Merkmal eines Sumpfes. Die freie „Rissform“, eine landschaftliche, offene Form, betont einerseits den Bruch mit der Vergangenheit, den abgebrochenen Plan, bildet andererseits aber einen selbstverständlichen Teil der Landschaft. Geplant war, dass auch zwei Ortsschilder aufgestellt werden sollten. Die Ortschaft Willemsveen hat nie einen offiziellen Status erhalten, weshalb beschlossen wurde, die Ortsschilder im gleichen Stil wie das Denkmal zu gestalten. Auch hier unterstreicht die Rissform wieder die landschaftlich-natürliche Form.