Amtsgericht
An der Eingangstür dieses historischen Gebäudes prangt ein auffälliger Türklopfer: ein vergoldeter Pelikan, der um 1810 angefertigt und mit Blattgold überzogen wurde. Der Vogel ist dargestellt, wie er sich in die Brust sticht, um seine Jungen mit eigenem Blut zu ernähren. Dies ist ein altes Symbol für Nächstenliebe und Selbstaufopferung und wird häufig im Gesundheitswesen verwendet.
Der Türklopfer wurde wahrscheinlich zu Zeiten des Chirurgen und Geburtshelfers Sauvé angebracht, der hier von 1780 bis 1822 wohnte. Ein Chirurg war eine frühe Form des Hausarztes. Im 19. Jahrhundert diente das Gebäude als Steueramt und später als Amtsgericht, das Gericht für kleinere Angelegenheiten im Kanton Asten.
Der Pelikan blieb über die Ja…
An der Eingangstür dieses historischen Gebäudes prangt ein auffälliger Türklopfer: ein vergoldeter Pelikan, der um 1810 angefertigt und mit Blattgold überzogen wurde. Der Vogel ist dargestellt, wie er sich in die Brust sticht, um seine Jungen mit eigenem Blut zu ernähren. Dies ist ein altes Symbol für Nächstenliebe und Selbstaufopferung und wird häufig im Gesundheitswesen verwendet.
Der Türklopfer wurde wahrscheinlich zu Zeiten des Chirurgen und Geburtshelfers Sauvé angebracht, der hier von 1780 bis 1822 wohnte. Ein Chirurg war eine frühe Form des Hausarztes. Im 19. Jahrhundert diente das Gebäude als Steueramt und später als Amtsgericht, das Gericht für kleinere Angelegenheiten im Kanton Asten.
Der Pelikan blieb über die Jahrhunderte hinweg an der Tür erhalten, auch als dort die Drogerie von Anny Vaalman untergebracht war. So ist der Türklopfer nicht nur ein schönes Stück Handwerkskunst, sondern auch eine greifbare Erinnerung an die vielen Funktionen, die dieses Gebäude in Asten hatte.