Ehemalige Marienkapelle

Jan van Haven, ein Seemann, geriet in Not und betete um Hilfe. Als seine Gebete erhört wurden, versprach er, in Ommel eine Kapelle zu errichten. Und so geschah es auch. An der Stelle, an der der Wanderweg beginnt, auf dem heutigen O.L.V.-Platz, wurde 1444 eine römisch-katholische Kapelle geweiht; siehe die Zeichnung aus dem 17. Jahrhundert. Die kleine Marienstatue erhielt darin einen prominenten Platz. Die Kapelle wurde mehrmals umgebaut und wuchs im Jahr 1900 zu einer Pfarrkirche mit Turm heran (siehe altes Foto). Die Kirche wurde im Zweiten Weltkrieg so stark beschossen, dass sie vollständig abgerissen werden musste. Die Gemeinde hielt daraufhin ihre Gottesdienste in der Notkirche ab, bis 1963 die heutige Pfarrkirche bezogen werden konnte.

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