St Jozefplein
Der Sint-Jozef-Platz entstand um 1920 als eines der ersten Sozialwohnungsprojekte in Asten. Die Wohnungsbaugesellschaft „Sint Joseph“ ließ hier zwanzig Arbeiterwohnungen errichten. Der Entwurf stammt vom Architekten Frans Wolters aus Eindhoven. Die Lage am kleinen Platz sorgt für die Atmosphäre eines Innenhofs. Die Wohnungen werden jedoch nicht von Arbeitern, sondern von Kleinunternehmern bewohnt, da die Miete recht hoch ausfällt.
Während der Bombardierungen und Kämpfe des Zweiten Weltkriegs blieb der Platz na…
Der Sint-Jozef-Platz entstand um 1920 als eines der ersten Sozialwohnungsprojekte in Asten. Die Wohnungsbaugesellschaft „Sint Joseph“ ließ hier zwanzig Arbeiterwohnungen errichten. Der Entwurf stammt vom Architekten Frans Wolters aus Eindhoven. Die Lage am kleinen Platz sorgt für die Atmosphäre eines Innenhofs. Die Wohnungen werden jedoch nicht von Arbeitern, sondern von Kleinunternehmern bewohnt, da die Miete recht hoch ausfällt.
Während der Bombardierungen und Kämpfe des Zweiten Weltkriegs blieb der Platz nahezu unversehrt, obwohl er auf der Anhöhe „D’n Bult“ liegt. Die evakuierten Bewohner versprachen, eine Kapelle zu errichten, sollte der Platz nach ihrer Rückkehr noch bestehen. Jahrelang wurde mit Zehn- und Vierzigcentstücken gespart, und 1953 wurde die kleine St.-Joseph-Kapelle erbaut und geweiht. In der Kapelle befindet sich ein Bronzerelief des Heiligen Josef mit Kind, entworfen von Jac Maris. Es wurde 40 Jahre später von Koninklijke Eijsbouts neu gegossen, da das Original aus glasiertem Stein beschädigt worden war.
Der Platz ist von Linden umgeben und gilt heute als wertvolles Beispiel für den frühen sozialen Wohnungsbau sowie für die enge Gemeinschaft, die ihn im Laufe der Jahre geprägt hat. Dies hat unter anderem dazu beigetragen, dass der Platz mit den 20 Wohnhäusern nun unter Denkmalschutz steht.