De Eendracht
In Erinnerung an die Molkerei 'De Eendracht', die von 1984 bis 1967 an der Stelle, wo sich Brandstraat und Kerkstraat in Beek en Donk treffen, aktiv war. Obwohl die Molkerei 1967 ihre Pforten schloss, wurde die Fabrik bis 1990 vom Abriss verschont. Danach machte die Fabrik Platz für den Wohnkomplex De Eendracht.
Hier sieht man Tag für Tag, was Einigkeit bewirken kann. Die 141 Gründer. 16. April 1894", …
In Erinnerung an die Molkerei 'De Eendracht', die von 1984 bis 1967 an der Stelle, wo sich Brandstraat und Kerkstraat in Beek en Donk treffen, aktiv war. Obwohl die Molkerei 1967 ihre Pforten schloss, wurde die Fabrik bis 1990 vom Abriss verschont. Danach machte die Fabrik Platz für den Wohnkomplex De Eendracht.
Hier sieht man Tag für Tag, was Einigkeit bewirken kann. Die 141 Gründer. 16. April 1894", steht auf der Plakette der alten Fabrik, die am Fuße des Kunstwerks liegt. Nach dem Abriss der Molkerei lag diese Tafel lange Zeit in der städtischen Werkstatt, bis 1995 eine Initiative entstand, die Tafel und ein Kunstwerk zur Erinnerung an die ehemalige Fabrik anzubringen. Es standen 1500 Gulden zur Verfügung und schließlich wurde der Bredaer Künstler Ludovicus van Eijnatte ausgewählt. Am 1. April 1999 wurde die Statue schließlich vom damaligen Beigeordneten Louis Peeters zusammen mit Bürgermeister Henk van Beers enthüllt.
Dieses Denkmal ist nicht nur von kulturhistorischer Bedeutung für Beek en Donk, sondern auch von sentimentalem Wert für den Bürgerverein De Eendracht. Dies liegt nicht nur am gemeinsamen Namen, sondern vor allem an der dahinterstehenden Philosophie. Und diese Philosophie ist eng mit Mari Vereijken, der Vorsitzenden des Bürgervereins De Eendracht von 1987 bis 2024, verbunden.
Die Buchstaben stammen aus der alten Melkfabriek de Eendracht, die am 16. April 1894 von nicht weniger als 141 Gründern ins Leben gerufen wurde. Die Gedenktafel, die sich bereits seit einiger Zeit hier befindet, trägt die Inschrift: „Hier sieht man Tag für Tag, was Einigkeit bewirken kann.“ Anders ausgedrückt: Hier erlebt man jeden Tag, was Einigkeit bewirken kann. Dies deckt sich voll und ganz mit der Philosophie des Bürgervereins. Als die Melkfabriek 1990 abgerissen wurde, sicherte Mari Vereijken die Buchstaben, um ihnen eine neue, ebenso würdige Bestimmung zu geben. Jahrelang konnte der Nachbarschaftsverein in Maris Haus, dem sogenannten Schuurdherd, einen Versammlungsraum nutzen. Dort wurden auch viele Gegenstände für die Vereinsaktivitäten und die Flohmärkte gelagert, deren Erlös dem Verein zugutekam. Nach Mari Vereijkens Tod sorgte der Nachbarschaftsverein daher dafür, dass der Schuurdherd, der Dachboden und alle Nebengebäude vollständig geräumt wurden.
Bei der Aufräumaktion wurden die Buchstaben wiederentdeckt. Schließlich kam den Mitgliedern des Nachbarschaftsvereins die Idee, die Buchstaben an ihrem ursprünglichen Platz wieder anzubringen,
um die alte Gedenktafel besser zur Geltung zu bringen und die Verbundenheit zum Nachbarschaftsverein zu stärken. Der Nachbarschaftsverein erhielt hierfür einen Zuschuss von der Gemeinde. Alle weiteren Kosten, einschließlich des Schweißens und der Aufstellung des Denkmals, wurden vom Nachbarschaftsverein selbst getragen.