Herrenhaus Koningsplein 8
Wunderschönes Herrenhaus aus dem Jahr 1875. Neorenaissance-Stil. Schöne Fassade mit Paneelverzierung. Das Mauerwerk besteht aus rotem Backstein im Kreuzverband. Kommunales Denkmal.
An dieser Stelle wurde 1875 ein Lehrerhaus nach einem neorenaissanceartigen Entwurf erbaut, das sich zu einem Bildungszentrum entwickelte. Der Architekt ist nicht bekannt. Antonius Franciscus ten Haaf gründete dort zusammen mit seiner Frau Gerarda Gesina Winterink ein Internat für lokale und auswärtige Jungen aus den besseren Kreisen.
Mit dem Tod des Schulleiters ten Haaf im Jahr 1921 hört diese Einrichtung auf zu existieren. Lehrer J.M. Hoes, der bis 1952 Leiter der Jungenschule ist, bezieht danach das Gebäude.
Die Anlage des Koningsplein um 1900 bedeutet das Ende für die Häuschen, die ihn umgeben. Die Gemeinde kauft 1903 alles auf, errichtet neue Gebäude und vermietet diese an Beamte mit etwas besserem Geldbeutel.
Heute …
Wunderschönes Herrenhaus aus dem Jahr 1875. Neorenaissance-Stil. Schöne Fassade mit Paneelverzierung. Das Mauerwerk besteht aus rotem Backstein im Kreuzverband. Kommunales Denkmal.
An dieser Stelle wurde 1875 ein Lehrerhaus nach einem neorenaissanceartigen Entwurf erbaut, das sich zu einem Bildungszentrum entwickelte. Der Architekt ist nicht bekannt. Antonius Franciscus ten Haaf gründete dort zusammen mit seiner Frau Gerarda Gesina Winterink ein Internat für lokale und auswärtige Jungen aus den besseren Kreisen.
Mit dem Tod des Schulleiters ten Haaf im Jahr 1921 hört diese Einrichtung auf zu existieren. Lehrer J.M. Hoes, der bis 1952 Leiter der Jungenschule ist, bezieht danach das Gebäude.
Die Anlage des Koningsplein um 1900 bedeutet das Ende für die Häuschen, die ihn umgeben. Die Gemeinde kauft 1903 alles auf, errichtet neue Gebäude und vermietet diese an Beamte mit etwas besserem Geldbeutel.
Heute ist dieses denkmalgeschützte Gebäude nach wie vor ein schönes Anwesen. Heutzutage kann man in diesem Gebäude stimmungsvolle und besondere Tagungs- und Schulungsräume mieten.
Die Fassade hat einen stark horizontalen Charakter durch den massiv dimensionierten, verputzten Sockel, die durchgehenden Naturstein-Fensterbänke, die verputzten Zierbänder und das Hauptgesims, das die Fassade abschließt. Der Fries ist verputzt und weist eine Paneeldekoration auf. Über dem Fries befindet sich eine profilierte Holzdachrinne. Die Dachfläche zur Straße hin wird durch zwei nachträglich eingebaute Dachfenster und einen Rauchgasabzug durchbrochen.
Das Mauerwerk der Vorfassade ist aus rotem Backstein im Kreuzverband gemauert und flach verfugt. In der Mitte der Fassade befindet sich die ursprüngliche Eingangstür, die über eine gemauerte Stufe zu erreichen ist.
Das Gebäude ist für Asten als wertvoller Bestandteil eines städtebaulichen und architektonischen Ensembles von Bedeutung.
Wusstest du schon?
Hier hat früher ein Lehrerpaar gewohnt, das dort ein Internat für Jungen aus besseren Verhältnissen gegründet hat?