Brabanter Urmütter bekommen wieder ein Gesicht

25. und 26. Mai

Nicht weniger als zehn Vormütter, die älteste aus der Zeit um 1580, konnte Evelien de Bruijn ausfindig machen. Alle Frauen stammen aus der Region Brabant Peel. Die Ausstellung 'Vergessene Vormütter' ist im Alten Ratshaus in Beek en Donk zu sehen. Außerdem sind einige Objekte aus dem Museum Vekemans, dem Boerenbond-Museum und dem Museum für Brabanter Mützen und Poffers zu sehen. Die Ausstellung wurde u.a. dank eines finanziellen Beitrags von CBK Rotterdam realisiert.

Sie handelt von einfachen Bäuerinnen mit Namen, die man in der R…

Nicht weniger als zehn Vormütter, die älteste aus der Zeit um 1580, konnte Evelien de Bruijn ausfindig machen. Alle Frauen stammen aus der Region Brabant Peel. Die Ausstellung 'Vergessene Vormütter' ist im Alten Ratshaus in Beek en Donk zu sehen. Außerdem sind einige Objekte aus dem Museum Vekemans, dem Boerenbond-Museum und dem Museum für Brabanter Mützen und Poffers zu sehen. Die Ausstellung wurde u.a. dank eines finanziellen Beitrags von CBK Rotterdam realisiert.

Sie handelt von einfachen Bäuerinnen mit Namen, die man in der Region häufig trifft, wie van der Vleuten, Coolen, van Vlerken und van Moorsel. Diese Frauen sind nicht nur meine Vormütter, sondern die vieler Menschen in der Umgebung. Deshalb ist es der Rotterdamer Künstlerin wichtig, dass die Porträts hier ausgestellt werden. De Bruijn hat den Frauen wieder einmal ein Gesicht und eine Geschichte gegeben. Das hat sie nicht allein getan. Mehrere Familienmitglieder aus derselben Linie haben eine ihrer Vormütter modelliert. Auch ihre Ansichten über die Frauen wurden mit einbezogen. Über einige dieser Frauen ist fast nichts bekannt, da sie meist arm und Analphabeten waren. Die Künstlerin wollte aus den Namen auf dem Papier wieder Menschen machen, in denen wir als Nachkommen etwas von uns selbst erkennen können. Viele Menschen haben Informationen über die männliche Seite ihrer Familie, weil sie sich am meisten mit diesen Nachnamen identifizieren. Aber auch wir stammen von diesen Frauen ab. Ihre Geschichten sind auch ein Teil unserer Identität.

Die Porträts sind aus verschiedenen Materialien und in unterschiedlichen Größen gefertigt: von einer 20 mal 30 Zentimeter großen Fotoarbeit bis hin zu über 2 Meter hohen Installationen. Die Gesichter sind alle auf Glas gefärbt, de Bruijns bevorzugtes Medium. Bei einem Glasporträt scheint es, als ob man in die Seele sehen kann. Wenn Licht auf das Glas fällt, projiziert es sich auf den Hintergrund. Durch das wechselnde Licht ändert sich auch die Projektion ständig. Es bietet immer eine andere Perspektive auf das Porträt. Diese Effekte sind sehr interessant.

Kontakt

't Oude Raadhuis
Heuvelplein 8
5741JK Beek en Donk
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Wann

  • Jeden samstag und sonntag bis zum 26. mai 2024 von 14:00 bis 17:00

Preise

  • Gratis

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